Berufliches Gymnasium
für Erziehung und Soziales
Freizeitsportleiterin / Freizeitsportleiter plus Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
Was können Sie erreichen?
Dieser Bildungsgang vermittelt
- den allgemeinbildenden Abschluss Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
Das Abitur qualifiziert zum Studium an Universitäten und entspricht dem der Gymnasien.
- den Berufsabschluss Freizeitsportleiterin / Freizeitsportleiter
Das Ziel der Ausbildung besteht im Erwerb von beruflichen Kenntnissen, die dazu befähigen, in verschiedenen Sportinstitutionen als Freizeitsportleiterin / Freizeitsportleiter tätig zu werden sowie mit unterschiedlichen Zielgruppen wie Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen zu arbeiten.
Die vielfältigen Arbeitsfelder finden sich im
- Freizeit- und Touristikbereich (Sportvereine, kommerzielle Sportschulen, Freizeitcenter)
- Gesundheits- und Rehabilitationsbereich
- Leistungssport
Die sozialberufliche Ausrichtung des Bildungsganges eröffnet ebenfalls günstige Einstiegsmöglichkeiten für angrenzende Studienbereiche und Berufsfelder, wie z.B. medizinisch-pflegerische Berufe, für den Bereich der Sozialpädagogik, der Sportverwaltung oder der Sportökonomie.
Wer kann zu uns kommen?
Aufgenommen werden kann, wer die folgenden Voraussetzungen erfüllt:
- Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe oder die Berechtigung gemäß § 28 Abs. 3 Satz 3 APO-WbK
- Ein Wechsel aus der Oberstufe eines Gymnasiums ist grundsätzlich nur in die Jahrgangsstufe 11 möglich
- Abschluss an einer deutschen Schule im Ausland, einer europäischen Schule oder einer ausländischen Schule, der der oben genannten Berechtigung gleichwertig ist
- Nichtschülerprüfung zur Erlangung des Sekundarabschlusses I – Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
- Ausnahmsweise Zulassung durch die obere Schulaufsicht, wenn die bisherige Schullaufbahn erwarten lässt, dass der Bildungsgang erfolgreich absolviert werden kann
- Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses (bei Ausbildungsbeginn nicht älter als drei Monate)
Wünschenswert sind
- die Freude an der eigenen sportlichen Betätigung
- das Interesse, anderen Menschen Sport in seinen verschiedenartigen Facetten zu vermitteln
Was erwartet Sie?
Der Bildungsgang dauert insgesamt drei Jahre. .
Kennzeichnend für den Bildungsgang ist das handlungs- / praxisorientierte Lernen und Arbeiten in den berufsbezogenen Fächern Biologie und Sport. Innerhalb dieser dreijährigen Ausbildung werden außerschulische Praktika die berufliche Qualifizierung ergänzen. Diese werden in mehrtägigen Blockveranstaltungen im Freizeitsportbereich sowie in regelmäßigen Praktika in Sportvereinen oder anderen Sportinstitutionen durchgeführt. Das Ausbildungsziel ist die Vermittlung allgemeinbildender und berufsqualifizierender Kenntnisse und Fertigkeiten mit dem Schwerpunkt der Kompetenzentwicklung im motorischen, kognitiven und sozialen Bereich.
Wie gestaltet sich die Prüfung?
Die Fächer des Bildungsganges sind festgelegt.
a) zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife: 1. Prüfungsfach: Biologie (LK) 2. Prüfungsfach: Sport (LK) 3. Prüfungsfach: Deutsch oder Englisch oder Religionslehre 4. Prüfungsfach: Erziehungswissenschaft oder Gesellschaftslehre mit Geschichte oder Religionslehre (Wahlmöglichkeiten sind abhängig von der Wahl des dritten Prüfungsfaches) Die Abiturprüfung wird als zentrale Prüfung durchgeführt.
b) zur Berufsabschlussprüfung
- Abschlusslehrprobe mit Kolloquium im Fach Didaktik / Methodik
- Prüfung im Fach Erziehungswissenschaften (entfällt, wenn bereits in der Abiturprüfung gewählt)
Wen können Sie ansprechen?
Frau Diplom-Sportlehrerin Annette Seiffert
- Anmeldeformulare können ab Januar mit einem Freiumschlag angefordert, hier im Internet geladen oder persönlich im Sekretariat abgeholt werden.

- Anmeldeschluss für die Teilnahme am Aufnahmeverfahren ist der 28. Februar.
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