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Träume gestalten Räume

Ein fächerübergreifendes Projekt der

Fachschule für Sozialpädagogik

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Träume gestalten Räume"

- Gedanken zu einer Ausstellung zum Abschluss eines fächerübergreifenden Projektes-

„Träume gestalten Räume" so lautet nun das Thema dieser Ausstellung, die ein Projekt in den Fächern Kunst und Religionslehre zum Abschluss bringt. Traum und Raum haben also etwas miteinander zu tun. Spätestens die Werbung verdeutlicht dies in unausweichlicher Weise: „Gewinnen Sie Ihr Traumhaus" – so wird der Zuschauer zur Teilnahme an einer Lotterie geworben.

„Träume gestalten Räume". Das Ergebnis der gestalterischen Traumverwirklichung wird nun ab heute als Ausstellung sichtbar. Gestaltete Räume als Bild oder Modell im Raum der Schule.

„Träume gestalten Räume". Das ist nicht nur eine Sache des Kunstunterrichts. Träume sind auch Metaphern und Symbole des biblischen Glaubens. Der Traum ist zum einen Symbol für die Offenbarung Gottes, zum andern aber vor allem eine Metapher für eine Erwartung einer neuen besonderen Zukunft: Menschliche Hoffnung ist wie ein Traum.
„Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird, dann werden wir sein wie die Träumenden." So sprechen es Menschen aus. Sie träumen von der neuen Zukunft Gottes, einen Raum ohne Leid, und damit ohne die Alpträume dieser Welt. „Wir träumen von dem gelobten Land..." so singen Menschen in einem Lied unserer Tage. Und hier gilt nicht: Träume sind Schäume. Diese Träume können schon hier teilweise Wirklichkeit werden. Wir haben es in der jüngsten Vergangenheit gesehen. Aus „I have a dream" wurde „Yes, we can!".

"Träume gestalten Räume". Der Traum angesichts der neuen Welt Gottes spiegelt sich häufig auch wieder im Kirchenbau; dazu gehören vor allem die Bauform (die Höhe und Weite des Raumes), aber auch die verschiedenen Symbole in einer Kirche. Darum war das Thema „Raum" auch Inhalt des Religionsunterrichts. Bei der Betrachtung der Abbildungen von vier sehr verschiedenen Kirchen haben sich viele von Ihnen für die Abbildung der gotischen Hallenkirche entschieden, denn sie drückte etwas aus von dieser oben genannten Weite. Und von Kindern wird erzählt, dass sie draußen vor der Kirche herumtollten und spielten, aber beim Betreten der Kirche aufgrund der besonderen Atmosphäre plötzlich zur Ruhe fanden. Den Kirchenraum zu entdecken und auf sich wirken zu lassen, das ist das Anliegen der sogenannten Kirchenpädagogik. Damit haben wir uns beschäftigt.

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„Träume gestalten Räume". Im Kunst- und Religionsunterricht haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht. Ein Ergebnis dieses gemeinsamen Weges ist, dass zwei Objekte, ein Bild und ein Modell, sich des Themas Kirche annehmen. Studierende haben hier ihre Vorstellungen umgesetzt Im Kunstunterricht haben Sie einen Raum gestaltet. Im Religionsunterricht haben wir den Raum entdeckt. Eigentlich gehört noch ein drittes hinzu, nämlich die akustische Seite. Das ist dann vor allem die Sache des Fachs Musik. Denn wir können einen Raum nicht nur gestalten und entdecken, sondern mit unterschiedlichen Klängen auch erfüllen und erleben. Und genau das tun wir jetzt.
Es folgt eine Klangimprovisation mit sehr unterschiedlichen Instrumenten, die an verschiedenen Stellen des Raumes positioniert sind.

Matthias Hohmann

 




Im Rahmen der Ausstellung "Träume erfüllen Räume" beteiligte sich auch das Fach Musik. Die SchülerInnen beider Klassen erstellten als Improvisation eine Klangkollege zum Träumen, indem sich harmonisch aufeinander abgestimmte Klänge allmählich im Raum verbreiteten. Dazu verteilten sich die Schülerinnen und Schüler in der ganzen Aula. Als Instrumente kamen zum Einsatz: Klangschalen, Triangeln, Energy-Chimes, Claves, Trommeln, ein Windspiel, eine Marimba in C-Pentatonik, Metallophone und Xylophone, benfalls in der C-Pentatonik gestimmt.

Klangbeispiel

Michael Schmitz





Zum Thema Raum haben die Unterstufen der ErzieherInnen ein fächerübergreifendes Projekt durchgeführt. Beteiligt waren die Fächer Kunsterziehung, Religion und Musik.

Am 03.06.2009 wurde die Ausstellung „Träume gestalten Räume“ in der Aula des Berufskolleg AHS eröffnet. Die Vernissage bereicherten ein improvisierter Raum-Klang-Teppich und vorgetragene Gedanken zur Traumthematik.

Die SchülerInnen der FSP 82 erstellten 11 Raummodelle, die die Bedürfnisse von Kindern wiederspiegeln. Kinder haben einen Anspruch auf kindgemäße Raumgestaltung. Die Titel der Raummodelle wie z.B. „das Meer erleben“, „unsere Verkleidungskiste“ oder „Mädchentraum“ weisen auf Ausgestaltungen von Räumen hin, die den Wünschen und Vorstellungen der Kinder gerecht werden.

In der FSP 81 entstanden 22 Bilder, die Raumillusion auf der Fläche zeigen. Um den Eindruck von Räumlichkeit zu erwecken, wurden verschiedene Darstellungsmöglichkeiten angewandt wie z.B. die Farb- und Luftperspektive, die Überschneidung, die Hell-Dunkel-Modellierung und die Zentralperspektive. Außerdem zeigen die Bilder aber auch surreale und phantastische Wirklichkeiten. Träume und Wohnraumvorstellungen von Jugendlichen werden verdeutlicht. Die bildnerische Thematik lässt sich sehr gut als Transfer in diesem Bereich einsetzen.


Die Bilder und Raummodelle sind auf der A 200’er Ebene im Verwaltungsflur unserer Schule ausgestellt.

Anne Schlabach

 

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