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Träume gestalten RäumeEin fächerübergreifendes Projekt derFachschule für Sozialpädagogik
„Träume gestalten Räume"- Gedanken zu einer Ausstellung zum Abschluss eines fächerübergreifenden Projektes-„Träume gestalten Räume" so lautet nun das Thema dieser Ausstellung, die ein Projekt in den Fächern Kunst und Religionslehre zum Abschluss bringt. Traum und Raum haben also etwas miteinander zu tun. Spätestens die Werbung verdeutlicht dies in unausweichlicher Weise: „Gewinnen Sie Ihr Traumhaus" – so wird der Zuschauer zur Teilnahme an einer Lotterie geworben.
„Träume gestalten Räume". Im Kunst- und Religionsunterricht haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht. Ein Ergebnis dieses gemeinsamen Weges ist, dass zwei Objekte, ein Bild und ein Modell, sich des Themas Kirche annehmen. Studierende haben hier ihre Vorstellungen umgesetzt Im Kunstunterricht haben Sie einen Raum gestaltet. Im Religionsunterricht haben wir den Raum entdeckt. Eigentlich gehört noch ein drittes hinzu, nämlich die akustische Seite. Das ist dann vor allem die Sache des Fachs Musik. Denn wir können einen Raum nicht nur gestalten und entdecken, sondern mit unterschiedlichen Klängen auch erfüllen und erleben. Und genau das tun wir jetzt. Matthias Hohmann
Im Rahmen der Ausstellung "Träume erfüllen Räume" beteiligte sich auch das Fach Musik. Die SchülerInnen beider Klassen erstellten als Improvisation eine Klangkollege zum Träumen, indem sich harmonisch aufeinander abgestimmte Klänge allmählich im Raum verbreiteten. Dazu verteilten sich die Schülerinnen und Schüler in der ganzen Aula. Als Instrumente kamen zum Einsatz: Klangschalen, Triangeln, Energy-Chimes, Claves, Trommeln, ein Windspiel, eine Marimba in C-Pentatonik, Metallophone und Xylophone, benfalls in der C-Pentatonik gestimmt. KlangbeispielMichael SchmitzZum Thema Raum haben die Unterstufen der ErzieherInnen ein fächerübergreifendes Projekt durchgeführt. Beteiligt waren die Fächer Kunsterziehung, Religion und Musik. Am 03.06.2009 wurde die Ausstellung „Träume gestalten Räume“ in der Aula des Berufskolleg AHS eröffnet. Die Vernissage bereicherten ein improvisierter Raum-Klang-Teppich und vorgetragene Gedanken zur Traumthematik. Die SchülerInnen der FSP 82 erstellten 11 Raummodelle, die die Bedürfnisse von Kindern wiederspiegeln. Kinder haben einen Anspruch auf kindgemäße Raumgestaltung. Die Titel der Raummodelle wie z.B. „das Meer erleben“, „unsere Verkleidungskiste“ oder „Mädchentraum“ weisen auf Ausgestaltungen von Räumen hin, die den Wünschen und Vorstellungen der Kinder gerecht werden. In der FSP 81 entstanden 22 Bilder, die Raumillusion auf der Fläche zeigen. Um den Eindruck von Räumlichkeit zu erwecken, wurden verschiedene Darstellungsmöglichkeiten angewandt wie z.B. die Farb- und Luftperspektive, die Überschneidung, die Hell-Dunkel-Modellierung und die Zentralperspektive. Außerdem zeigen die Bilder aber auch surreale und phantastische Wirklichkeiten. Träume und Wohnraumvorstellungen von Jugendlichen werden verdeutlicht. Die bildnerische Thematik lässt sich sehr gut als Transfer in diesem Bereich einsetzen.
Anne Schlabach |




