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Warum ist der Himmel blau?
Passt ein gekochtes Ei in eine Flasche?
Ist Luft nichts?
Diese spannenden Fragen stellten sich die Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik. Elektrizität, Wasser, Wärme Luft und Licht’ so oder ähnlich lauteten die Arbeitstitel der Projektgruppen. Welche naturwissenschaftlichen Experimente lassen sich bereits mit Kindern im Kindergarten durchführen? Welches Wissen brauchen die angehenden Erzieherinnen selber, um Kindern naturwissenschaftliche Phänomene erklären zu können? Das waren die Fragen, mit denen sich die Studierenden der Klassen FSP 91 und 92 in den letzten beiden Schulwochen sehr erfolgreich beschäftigten. Die Gruppenräume der „W@bschule“ wurden in Forschungslabore verwandelt. Aus Büchern und aus dem Internet suchten sie Experimente mit klangvollen Namen wie ‚Der Trick mit dem Knick’, Monster aus dem Salzsee’, ‚Regenbogen zeige dich’, und viele andere heraus und probierten sie aus – nicht alle funktionierten. Da wurde noch viel getüftelt, um die Fehlerquellen heraus zu finden. Wie Kinder damit umgehen erprobten sie in ihren PraktikumsKindergärten. Sie erfuhren: Die Kinder machten begeistert mit. Einige kannten sich schon gut mit naturwissenschaftlichen Experimenten aus für andere Kinder war es gänzlich neues Terrain. Am Montag der letzten Schulwoche präsentierten die Gruppen allen Teilnehmern ihre eindrucksvollsten Experimente. Sie mussten aber auch Kind- und Erwachsenen gerecht erklären können, warum diese Experimente funktionieren. Dazu nutzten sie unterstützend professionell erstellte Powerpointpräsentationen und Foto-/Filmdokumentationen.

Neben der Teamarbeit in Klassen übergreifenden Gruppen und der Dokumentation des eigenen Arbeitsprozesses, wurde so bei vielen Studierenden das Interesse an naturwissenschaftlichen Experimenten neu geweckt. Einhelliges Fazit: „Wir werden auf jeden Fall in unserer Praxis experimentieren – wir hätten nicht erwartet, dass uns die Experimente so viel Spaß machen würden.“ Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass naturwissenschaftliche Bildung früh einsetzen muss, um ein langfristiges Interesse zu erhalten. Dafür sind die angehenden Erzieherinnen jetzt besser vorbereitet. Das Projekt „Naturwissenschaftliche Bildung in Kindertageseinrichtungen“ wird seit vielen Jahren erfolgreich durchgeführt. Eine weitere Projektgruppe nutzte die Zeit, um eine Theateraufführung für die Abschlussfeier der Oberstufen vorzubereiten. Dank ihrer engagierten Lehrer Matthias Wagener und Michael Schmitz waren auch sie sehr erfolgreich.
Text und Bild: Brigitte Hermann-Wyrwa
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